Grundlegende Tipps für Ihren Bewerbungsprozess

Nachfolgend möchten wir Ihnen bei Ihrem Bewerbungsprozess mit einigen Tipps zu Anschreiben, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch behilflich sein. Wenn Sie diese Hinweise grundlegend beachten, erhöhen Sie Ihre Chancen für eine erfolgreiche Bewerbung.


Bewerbung allgemein:

-          einheitliche Form und Schrift

-          Anschrift und vollständige Kontaktdaten (inkl. Telefonnummer, am besten auch mobil) bspw. in Kopfzeile

-          Bewerbung per Email – sofern nicht ausdrücklich per Brief gewünscht wird – dies zeigt, dass Sie die modernen Kommunikationsmittel beherrschen


Anschreiben:

-          möglichst auf einer Seite

-          geben Sie nicht wieder, was Sie wann und wo gemacht haben, sondern beschreiben Sie, inwiefern Sie die gewünschten Qualifikationen/Erfahrungen mitbringen und was Sie dem Unternehmen an Mehrwert bieten können


Lebenslauf:

-          ein Foto ist in Deutschland immer noch gängig – Sie geben damit Ihrer Bewerbung ein Gesicht

-          achronologisch: die neuste Tätigkeit zuerst mit genauen Zeitangaben (Monat/Jahr)

-          lückenlos: arbeitssuchend ebenfalls angeben, eventuelle Nebentätigkeiten erwähnen, dies zeigt Ihre Bereitschaft zu arbeiten

-          Berufserfahrung vor Studium/Ausbildung stellen

-          Darstellung Ihrer Tätigkeit in Stichpunkten unter dem jeweiligen Arbeitgeber

Eine Vorlage für einen Lebenslauf finden Sie auch auf unserer Homepage unterhalb von diesem Artikel.


Vorstellungsgespräch:

-          vorbereiten, indem Sie Ihren Lebenslauf noch einmal durchgehen und für Ihren Gesprächspartner sowie sich selbst ausdrucken, ebenso wie die Stellenausschreibung

-          frischen Sie Ihre Kenntnisse über das Unternehmen auf

-          Zettel und Stift mitnehmen und auch benutzen – niemand kann sich alle Informationen merken

-          beim Mobiltelefon auch den Vibrationsalarm ausstellen; Sie werden im Gespräch sowieso keinen Anruf entgegennehmen bzw. SMS lesen, oder? ;)

 

Gerne können Sie auch unsere Dienste für die Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen zu Hilfe nehmen - kontaktieren Sie uns dafür einfach per Telefon oder Email.

Der Aufbau eines Lebenslaufes

Sie fragen sich: "Wie muss ein Lebenslauf aufgebaut sein?“ – dann möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben, wie Sie Ihren Lebenslauf übersichtlich gestalten können.
 
Lebensläufe sollten achronologisch aufgebaut sein – das Neuste wird also als Erstes erwähnt. Die Gruppierungen bleiben erhalten, variieren in der Reihenfolge jedoch in Abhängigkeit von der Relevanz (Ihre 20-Jährige Berufserfahrung sollte eher ins Auge springen, als Ihre Ausbildung vor 20 Jahren). Aber auch bereits als Absolvent können Sie Ihre praktischen Erfahrungen – sofern sie relevant und nicht zu lange her sind – als Erstes angeben, denn Ihren Studienabschluss kennt der Personaler in der Regel bereits aus Ihrem Anschreiben.
 

Beruflicher Werdegang (Berufserfahrene)/Praktische Erfahrungen (Berufseinsteiger mit Praktika)

Monat/Jahr – Monat/Jahr bzw. Seit Monat/Jahr
Name des Unternehmens, Ort (inkl. Land, falls das unklar sein könnte), Position: - Aufgaben - Noch mehr Aufgaben Ergebnisse (falls dies möglich ist und Sinn ergibt): - Erfolge Ihrer Arbeit (evt. ausdrückbar in Zahlen/Euro, zufriedene Kunden o.ä.)
Beispiel:
 
Seit 11/2007
„Leidenschaft Programmierung“, Dresden, Softwareentwickler: - Softwareentwicklung und Programmierung mit C#, .Net, Java - Umstellung vorhandener .Net-Auswertungen auf Silverlight Ergebnisse: - Zusatzaufträge von Kunden aufgrund der schnellen Bearbeitungsdauer führten zu xx Tsd. mehr Umsatz
02/2004 - 02/2007
„Softwareentwicklung für Sachsen“, Radebeul, Praktikant und Werkstudent parallel zum Studium: - Softwareentwicklung C#, .Net, Java - Wöchentlich durchschnittlich 10 Stunden pro Woche, in den Semesterferien Vollzeit
 
Info: Geben Sie Zeiten ohne Berufstätigkeit immer an – Arbeitssuchend, Elternzeit/Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Work & Travel usw., denn auch in dieser Zeit haben Sie Kompetenzen erworben, welche Sie für Ihr Berufsleben qualifiziert! Wichtig ist, dass Sie ehrlich sind und Ihr Lebenslauf vollständig ist.
 

Weiterbildungen

Monat/Jahr – Monat/Jahr Art der Weiterbildung, Einrichtung der Weiterbildung, Ort: - Gelernte Tätigkeiten/Methoden/Kenntnisse
Beispiel  
06/2010 – 08/2010
Weiterbildung zum Silverlight-Experten, Bildungszentrum Dresden: - Weiterbildung zum Experten für Silverlight - Umfang 10 Stunden pro Woche, 8 Wochen lang

 


Studium, Ausbildung und Schule (je nach Vorhandensein)

Monat/Jahr – Monat/Jahr Bildungsstätte, (Ort), Ausbildungsabschluss, ggf. Note: - Schwerpunkte: x, y, z - Thema Abschlussarbeit (falls für die Position relevant)
Beispiel:  
10/2002 – 09/2007
TU Dresden, Diplom-Informatiker, Note 1,9: - Schwerpunkt Softwareentwicklung, Datenbankentwicklung
08/1999 – 09/2002
Systemhaus Dresden, Ausbildung zum Fachinformatiker, Note 1,1: - Theoretische und betriebliche Ausbildung - Kundenbetreuung, …
08/1987 – 07/1999 1. Grundschule und Gymnasium Dresden Südvorstadt, Abschluss Abitur










Weitere Kenntnisse und Fähigkeiten - Beispiel

IT-Kenntnisse - MS Office
- Windows, Linux
- Java, C, C++, C#, ASP.Net
- Silverlight

Führerschein - Klasse 3, eigener PKW  

Sprachkenntnisse (wichtig:
Niveau angeben)
- Englisch: verhandlungssicher/ fließend
- Polnisch: sehr gute Kenntnisse
- Französisch: gute Kenntnisse
- Tschechisch: Grundkenntnisse  

Sonstiges - Weitere Dinge, die Sie auszeichnen und relevant sein könnten: Ausbildereignungsprüfung, Engagement usw.

Info: Bei umfangreichen Kenntnissen kann es Sinn machen, weitere Unterteilungen vorzunehmen,  beispielsweise Programmiersprachen, Betriebssysteme, Ingenieursoftware bzw. was auch immer zu Ihnen passt.
 

Viel Erfolg!

Wird Ihre Bewerbung erfolgreich sein...

Kati Döring
Kati Döring

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